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Hochwasser in Zwickau und Umgebung - „wachsam bleiben!“

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Wer an Flüssen oder Bächen wohnt, sollte weiter wachsam sein. Das rät die Stadt Zwickau in der aktuellen Hochwassersituation, wenngleich nicht mit dem Schlimmsten zu rechnen ist. Das Landeshochwasserzentrum hatte am Sonntagvormittag mitgeteilt, es werde an keinem Pegel in Sachsen Alarmstufe 4 erwartet. Beim Juni-Hochwasser vor zehn Jahren war der Pegel in Pölbitz auf über 4,70 Meter angestiegen, die Alarmstufe 4 beginnt dort bei 4 Metern. Am Sonntagmittag waren in der Spitze knapp 3,30 Meter erreicht worden - Alarmstufe 2. 

Die Feuerwehren der Stadt bauten die mobilen Hochwasserschutzssysteme an der Crossener Pappelkurve und am Moritzbach in Pölbitz auf. In Zwickau war in der Nacht zu Sonntag ein Krisenstab eingerichtet worden.

In Wilkau-Haßlau wurde das Hochwasserschutzsystem installiert. „Die Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Behörden hat sehr gut funktioniert und es wurden Abstimmungsmaßnahmen im gesamten Zeitraum engmaschig durchgeführt“, hieß es von der Leitstelle.

Bis 8 Uhr am Sonntag hatten die Feuerwehren im Landkreis Zwickau 84 Einsätze gefahren, im Vogtlandkreis 28. Bäume waren umgestürzt, Straßen und Keller überflutet.  Schwerpunkte lagen in Bernsdorf, Gersdorf, Niederlungwitz, Hohenstein-Ernstthal, Limbach-Oberfrohna, Glauchau und Klingenthal. In Bernsdorf und Glauchau war die Bevölkerung mit Sirenen gewarnt worden – ebenso über die Warnapp „NINA“.

Informationen zu den Pegelständen sind auf den Internetseiten des Landeshochwasserzentrums (www.hochwasserzentrum.sachsen.de), Wetterwarnungen beim Deutschen Wetterdienst (www.dwd.de) zu finden.