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Hochwasserschutz in Pölbitz greift erst in vier Jahren

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Pölbitz wird erst im Jahr 2017 vor einem Hochwasser geschützt sein, wie es statis­tisch gesehen alle hundert Jahre vorkommt. Darüber infor­mierten Vertreter der Landestal­sper­ren­ver­wal­tung bei einer Einwoh­ner­ver­samm­lung am Montag­abend in der Aula der Pesta­loz­zi­schule. Zwar werde die Mauer am Moritz­bach in genau einem Jahr fertig. Damit sie aber ihre Wirkung entfalten könne, müsse mulde­ab­wärts zwischen Pölbitzer Brücke und Crossen das sogenannte Vorland abgesenkt werden. Das ist die Uferfläche zwischen Fluss­lauf und Damm.

Forde­rungen eines flutge­schä­digten Anwoh­ners, eine mobile Hochwas­ser­wand während der Bauzeit am Moritz­bach aufzu­stellen, wiesen Experten zurück. Dann würden sich die Kosten für den Hochwas­ser­schutz am Bach auf sechs Millionen Euro verdop­peln. Die Juniflut hatte vor allem Anwohner von Anger- und Brücken­straße hart getroffen.