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Hoffen und Bangen bei JOH

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Die Mitar­beiter der finan­ziell angeschla­genen Kaufhaus­kette JOH mit einem Standort in Zwickau müssen um ihre Zukunft bangen. Das Insol­venz­ver­fahren sei schwierig, sagte ein Sprecher. Ziel sei es, das Unter­nehmen fortzu­führen, Stand­orte und Jobs zu erhalten. Dennoch komme jede einzelne Filiale auf den Prüfstand. Erst nach der Stand­ort­ana­lyse werde über konkrete Sanie­rungs­maß­nahmen entschieden. Parallel dazu müsse zügig mit der Inves­to­ren­suche begonnen werden, hieß es weiter.Anfang Mai hatte das Unter­nehmen Insol­venz beantragt. Insge­samt 300 Mitar­beiter sind betroffen. Als Grund für die finan­zi­elle Schief­lage wurden sinkende Umsätze und die gestie­gene Konkur­renz durch Online-Kaufhäuser angeführt. JOH ist mit seinem Kompletts­or­ti­ment ein Tradi­ti­ons­kauf­haus, das 2010 sein 250-jähriges Bestehen feierte.