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Horchhochbau später Stadtarchiv?

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Nach der Landes­aus­stel­lung 2018 könnte der Horch­hochbau als Stadt­ar­chiv genutzt werden. Ob das möglich ist, soll im September feststehen. Das ist der Fahrplan, der nächste Woche im Stadtrat beschlossen werden könnte. Der Antrag dazu kommt aus dem Haupt­aus­schuss. Demnach soll Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß prüfen, ob sich das Vorhaben verwirk­li­chen lässt. Knack­punkte sind Kosten und Eigen­tums­ver­hält­nisse. Denn das Grund­stück, auf dem das hundert Jahre alte Indus­trie­denkmal steht, gehört dem Unter­nehmen FES. Denkbar sei ein Kauf oder eine Dauer­nut­zung über Erbbau­recht, so Findeiß am Mittwoch vor Journa­listen. Zwickau benötigt dringend ein neues Archiv. Der histo­ri­sche Speicher in der Lessing­straße ist wegen Einsturz­ge­fahr für Besucher gesperrt.

Unabhängig von der Nachnut­zung inves­tiert die Stadt 7,5 Millionen Euro in die Sanie­rung des privaten Horch­hoch­baus samt Freiflä­chen. Schei­tert der Archiv­plan, müsste Besitzer FES einen Wertaus­gleich zahlen.

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Pia Findeiß