- Mit einer Höhe von 2,14 m und seinen reichlich zwei Tonnen Gewicht ist der Audi Jaray ein echter Kollos in der Ausstellung.
- Schon in der Sonderausstellung "Windschnittig" 2023 zog das Modell alle Blicke auf sich.
Horchmuseum: Dieser Audi bleibt dauerhaft
Das August-Horch-Museum in Zwickau hat seine Dauerausstellung um ein besonderes Exponat erweitert. Ab sofort ist ein Audi Typ C Jaray von 1923 zu sehen - als Schaumstoffmodell in Originalgröße. Er war vor zwei Jahren extra für die Sonderausstellung „Windschnittig“ geschaffen worden - in Zusammenarbeit mit der Westsächsischen Hochschule.
Der Nachbau dokumentiert die Entwicklung der Aerodynamik, die bereits um 1910 mit ersten Ideen begann. Zu dieser Zeit diente die Lenkung des Luftstromes um die Karosserie herum allerdings nicht dem Zugewinn von Geschwindigkeit, sondern in erster Linie der geringeren Aufwirbelung des Straßenschmutzes, heißt es in einer Mitteilung des Museums.
In den 1920er Jahren erkannten Techniker und Flugzeugingenieure die Aerodynamik dann auch als wissenschaftliches Thema zur Verringerung des Luftwiderstandes und des Brennstoffverbrauches sowie zur Verbesserung der Langstreckentauglichkeit von Automobilen. Einer der einflussreichsten Aerodynamiker war der österreichische Ingenieur Paul Jaray, der für die Formgebung des Audi Typ C verantwortlich war.
Technische Daten:
Motor: 4-Zylinder
Hubraum: 3 564 cm³
Leistung: 35 PS bei 1 700 U/min
Geschwindigkeit: 130 km/h (statt 90 km/h in Serie)
cw-Wert: 0,3 – 0,36 (angenommen)
Baujahr: 1923

