IG Metall feiert Jubiläumsfest – Polizei hält Störer fern
Zusammen mit Hunderten Mitgliedern und weiteren Gästen hat die IG Metall in Zwickau am Sonntag ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Zahlreiche Polizisten und Ordner sicherten die Veranstaltung auf dem Hauptmarkt ab.
Geredet wurde nur kurz. Stefan Kademann, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Zwickau, sprach angesichts der fröhlichen Menge von genau diesem Bild, das von Zwickau ausgehen müsse: Die Stadt sei bunt, friedlich und lustig.
Am Schumannhaus wurden etwa 20 Störer von Einsatzkräften in Schach gehalten - unter ihnen der Leipziger Neonazi Alexander Kurth. Wie schon zum 1. Mai skandierte die diesmal von Thügida angeführte Gruppe „Volksverräter“ und setzte dem Programm ein Pfeifkonzert entgegen.
Viel drang aber nicht durch bis zur Bühne. „Ich hatte nicht das Gefühl, gegen Trillerpfeifen anzusingen. Die Leute hier waren laut genug", sagte Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel unserem Sender nach seinem mit viel Beifall bedachten Solokonzert am E-Piano. Auch ein Rapper und eine Band traten auf.
Mit dem einsetzenden Regen lichteten sich die Reihen. 16 Uhr war die Veranstaltung zu Ende.