IG Metall startet Aktionswoche zur Verkürzung der Wochenarbeitszeit
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28 Jahre nach der Wiedervereinigung will die IG Metall runter mit der Arbeitszeit im Osten. Es sei Zeit für eine Angleichung an den Westen, wo in der Metall- und Elektroindustrie 35 Stunden pro Woche gearbeitet wird, teilte die Gewerkschaft am Wochenende in Zwickau mit. Sondierungsgespräche mit den Arbeitgebern liefen seit dem Frühsommer. "Wir wollen bis Jahresende belastbare Eckpunkte erreichen, auf deren Grundlage Anfang 2019 Tarifverhandlungen aufgenommen werden sollen", sagte Bezirksleiter Olivier Höbel. Von Montag bis Mittwoch findet in ausgewählten Betrieben eine Aktionswoche zum Thema statt, u.a. bei VW, Johnson Controls und Mahle.