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IG Metall Zwickau: Kampf um 35-Stunden-Woche jetzt in den Betrieben

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Nach dem Scheitern der Verhandlungen über eine 35-Stunden-Woche in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie gibt sich die Zwickauer IG Metall kämpferisch. Der erste Bevollmächtigte Thomas Knabel sagte am Dienstag, man werde die Auseinandersetzung jetzt in die Betriebe hineintragen, „Belegschaft für Belegschaft“. Dafür seien die Arbeitgeber verantwortlich.

Nach einem zehnstündigen Gespräch am Montag in Berlin waren die insgesamt anderthalb Jahre dauernden Verhandlungen über eine Flächenlösung für beendet erklärt worden. Es ging darum, die Wochenarbeitszeit im Osten von 38 auf 35 Stunden zu reduzieren – wie im Westen seit 1995.