Impfkommission rät zur FSME-Schutzimpfung vor Urlaubsreise
Die von Zecken auf den Mensch übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist in Sachsen auf dem Vormarsch. Die Zahl der Erkrankungen sei deutlich angestiegen, und zwar um zwei Drittel im vergangenen Jahr. Das teilte die Sächsische Impfkommission mit. Damit liege Sachsen im Osten an der Spitze.Fast alle Fälle wurden im Vogtland registriert, das auch zum ersten Risikogebiet in Sachsen erklärt worden war. Die Experten raten allen, die zum Beispiel Urlaub im Vogtland, in Süddeutschland oder im Schwarzwald machen, sich impfen zu lassen. FSME gilt als besonders heimtückisch, weil die Ursachen nicht behandelt werden können und den Erkrankten bleibende Schäden drohen. Nach Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schwindelanfällen stellt sich eine Hirnhautentzündung ein, die meist ausheilt. Bei schwerem Krankheitsverlauf sind auch Gehirn und Rückenmark betroffen.