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In der Metallbranche drohen Warnstreiks

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Bei den Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektrobranche hat sich bisher nichts bewegt. Das berichtete am Mittwoch die IG Metall Zwickau. Am Freitag kommt es in Sachsen zur dritten Verhandlungsrunde. Wenn nichts Weltbewegendes passiert, bereite sich die Gewerkschaft vor, die Kollegen vors Tor zu bringen, sagte uns Thomas Knabel, der erste Bevollmächtigte der IG Metall Zwickau. Bisher sei die Arbeitnehmerseite auf eine „Mauer der Verweigerung“ gestoßen.

Die Forderung 1 ist diesmal ein „Entweder-oder-Paket“: Die Gewerkschaft verlangt von den Arbeitgebern, dass sie entweder vier Prozent mehr Entgelt zahlen oder den Beschäftigten eine Job-Garantie geben. Bei Forderung 2 geht es um die Zukunft der Lehrlinge – ihre Übernahme soll geregelt werden. Außerdem gibt es noch ein spezielles Thema: die Angleichung von Ost an West – nach wie vor wird hier pro Woche drei Stunden mehr gearbeitet.

Audio:

Interview mit Thomas Knabel, IG-Metall-Chef Zwickau