Innenminister übergibt Fördermittelbescheid über Abriss des NSU-Unterschlupfs
Die Stadt hat es jetzt schwarz auf weiß: Mit knapp 59.000 Euro beteiligt sich der Freistaat am Abriss des ehemaligen Terroristenverstecks in Weißenborn. Den entsprechenden Fördermittelbescheid übergab Innenminister Markus Ulbig am Montag an Oberbürgermeisterin Pia Findeiß. Aus eigener Kasse muss Zwickau nur gut 6.000 Euro beisteuern.
"Es ist sehr vernünftig, diese Kiste wegzuräumen und Platz für einen Park zu schaffen", sagte Ulbig. Der Abriss soll nach Angaben des Grundstücksbesitzers GGZ frühestens im April erfolgen.
Findeiß sagte, sie habe die GGZ beauftragt, den Park in Abstimmung mit den Siedlern zu gestalten. Einige Weißenborner hatten in einer Einwohnerversammlung vergangenen Woche kritisiert, dass der Abrissbeschluss undemokratisch gefasst worden sei.