Intendant May: Kein Verständnis für Zwangspause
Der Generalintendant des Theaters Plauen-Zwickau ist über die neue Corona-Pause nach eigenen Worten verbittert. „Wir haben hier ein anderes Infektionsgeschehen als in anderen Landesteilen“, sagte Roland May am Dienstag vor Journalisten. Man müsse das differenziert betrachten.
„Auch Theater sind Bildungseinrichtungen“, so May. Hier sei die Feinjustierung zu kurz gekommen, zumal es über die vergangenen Monate nur mit viel Aufwand gelungen sei, das Publikum überhaupt bei Stange zu halten. Nach einer nochmal verlängerten Entwöhnungsphase befürchtet der Intendant, dass es unendlich lange dauere, um es zurückzuholen.
„Es ist wieder ein Schlag ins Genick, mit dem wir nun aber umgehen müssen“, ergänzte Geschäftsführerin Sandra Kaiser.
Das Ensemble hofft nun auf Dezember. Trotz geschlossener Türen laufen die Proben unter anderem für zwei Weihnachtsproduktionen. (mit dpa)