Investitionsförderung für kleine Unternehmen in Sachsen

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Sachsen will ab sofort auch kleinere Unternehmen in der Krise unterstützen. Im Rahmen des Impulsprogrammes stehen dafür ab sofort bis zu 30 Millionen Euro bereit. Mit der Förderung sollen vor allem kleinere regionale Unternehmen im im Wettbewerb mit überregionalen Konkurrenten gestärkt werden.Die Anträge können bei der Sächsischen Aufbaubank gestellt werden. Das Programm „Regionales Wachstum“ war im Februar 2019 gestartet und stark nachgefragt. Die Mittel waren deshalb schnell erschöpft, nun können allerdings wieder Förderungen beantragt werden.

weiterführende Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums: 

Staatsminister Martin Dulig: »Die Einschränkungen der vergangenen Monate haben gerade Unternehmen, die lokal verankert sind und regionale Produkte anbieten, stark belastet. Diese Zielgruppe müssen wir im Wettbewerb mit überregionalen Konkurrenten stärken. Das Programm ‚Regionales Wachstum‘ hat im vergangenen Jahr einen Nerv getroffen. Es wurden viele Anträge gestellt und die Haushaltsmittel waren schnell aufgebraucht. Ich freue mich, dass wir gerade für die kleinen sächsischen Unternehmen mit diesem attraktiven Programm jetzt wieder Mittel zur Investitionsförderung bereitstellen können.«

Das Programm »Regionales Wachstum« unterstützt kleine Unternehmen mit überwiegend regionalem Absatz in den Landkreisen durch Zuschüsse bei Investitionsvorhaben, die ihre betriebliche Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Damit sollen z. B. eine Erweiterung des Angebots, eine Ausweitung des Umsatzes oder die Angebotsqualität verbessert werden. Dafür ist ein entsprechendes Konzept vorzulegen. Die Förderung beträgt in der Regel 30 Prozent der förderfähigen Investitionssumme. Bei Investitionen nach Unternehmensnachfolgen und im Landkreis Görlitz gelten besondere Konditionen. Die Höhe des Zuschusses ist auf maximal 200.000 Euro beschränkt.

Das Programm »Regionales Wachstum« war im Februar 2019 gestartet und sehr stark nachgefragt. Deshalb waren die im Doppelhaushalt 2019/2020 vorgesehenen Mittel schnell erschöpft, sodass für das Programm ab September 2019 keine Anträge mehr angenommen werden konnten.