Iraker wegen Randale im Asylheim zu Geldstrafe verurteilt
Zuletzt aktualisiert:
Es ist zwei Jahre her, da war die Asyl-Notunterkunft im ehemaligen "Max Bahr" gut ausgelastet. Damals gab es auch häufig Streit unter Bewohnern. Ein Fall vom April 2016 beschäftigte am Donnerstag die Richter. Ein Iraker wurde am Vormittag in Abwesenheit wegen Landfriedensbruchs verurteilt zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro (180 Tagessätze zu 10 Euro). Der Richter sah es als erwiesen an, dass der Mann an einer Schlägerei mit Iranern beteiligt gewesen war. Ein Streit bei der Essenausgabe war derart eskaliert, dass drei Menschen verletzt wurden und ein Sachschaden von 4.000 Euro entstanden war.