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Joe Enochs will den FSV Zwickau torgefährlicher machen

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Der neue FSV-Cheftrainer Joe Enochs geht seine Aufgabe in Zwickau mit viel Herzblut an. Davon konnten sich die Sportjournalisten der Region am Freitagvormittag beim ersten Pressegespräch überzeugen. "Ich bin in Zwickau herzlich aufgenommen worden, meine Familie fühlt sich sehr wohl hier," sagte der 46-jährige Fußballlehrer. Die Entscheidung, nach Zwickau zu kommen, sei ihm sehr leicht gefallen. Der Verein habe in den letzten fünf Jahren Großes geleistet. "Auch wenn es mal schlecht lief, hat der FSV immer Ruhe bewahrt. Das hat mir gefallen." Er habe insgesamt ein gutes Gefühl und mit Co-Trainer Danny König und Torwarttrainer Steffen Süßner ein super Team. Beide seien Experten auf ihrem Gebiet. Hauptaufgabe für die neue Drittliga-Saison soll sein, so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu sichern, so Enochs. "Außerdem wollen wir uns unbedingt für den DFB-Pokal qualifizieren." Das wäre vor allem finanziell wichtig für den Verein.  Grundsätzlich setzt der US-Amerikaner weiter auf die Stärken des FSV - Teamgeist, Kampfbereitschaft und Moral. "Ich werde einen Teufel tun, hier alles über den Haufen zu werfen." Größte Priorität habe für ihn die Defensive, so Enochs. Aber um in dieser starken dritten Liga erfolgreich zu sein, müsse die Mannschaft aus dem Spiel heraus torgefährlicher werden. "Dafür haben wir mit Lion Lauberbach, Tarsis Bonga und nicht zuletzt Kevin Hoffmann die richtigen Jungs verpflichtet."