Johnson Controls expandiert am Standort Zwickau
Der amerikanische Batteriehersteller Johnson Controls baut sein Zwickauer Werk zum größten Standort für Start-Stop-Batterien aus. Bis zum nächsten Jahr soll die Produktionskapazität von aktuell gut vier Millionen auf 6,6 Millionen Akkus pro Jahr gesteigert werden. Das sagte Geschäftsführer Johann-Friedrich Dempwolff am Freitag. Zwickau biete konzernintern die besten Voraussetzungen. Vor wenigen Wochen war eine weitere Werkhalle in Betrieb genommen worden. Ein neues Versandlager befindet sich im Bau. Gesamtinvestition: 75 Millionen Euro, ein Sechstel steuert der Freistaat bei. Die Zahl der festen Mitarbeiter stieg in den vergangenen Monaten um 60 auf über 360. Sie produzieren rund um die Uhr. Kunden sind unter anderen VW, BMW und Daimler. Die Nachfrage nach Spezialbatterien aus Zwickau steigt weltweit, denn sie unterstützen die kraftstoffsparende Start-Stop-Technologie. 14 Millionen Stück liefen seit 2002 an der Reichenbacher Straße vom Band. Dieses Jubiläum wurde am Freitag im Beisein von Wirtschaftsminister Sven Morlok gefeiert.