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Joints gegen die Schmerzen - Zwickauer auf Bewährung verurteilt

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Schmerz­pa­ti­enten können künftig Cannabis auf Rezept bekommen, wenn Schmerz­mittel nicht mehr anschlagen – so ein Beschluss des Bundes­tages kürzlich. Für viele die letzte Hoffnung auf ein halbwegs schmerz­freies Leben. Das wollte auch ein Zwickauer. Nur hat er sich dabei strafbar gemacht.

Andreas F. baute Cannabis an. Bei einer Razzia bei ihm zuhause stellten Fahnder im Sommer 2016 auch 300 Gramm Marihuana sicher.

„Ich habe Joints geraucht gegen meine Schmer­zen“, sagte Andreas F. Er habe vor 20 Jahren einen Autoun­fall gehabt und seitdem an den Schmerzen gelitten.

Doch die Staats­an­wältin warf ihm vor, die Drogen auch portio­niert und weiter­ver­kauft zu haben.

Am Ende wurde Andreas F. zu einer Freiheits­strafe von 14 Monaten verur­teilt – ausge­setzt zur Bewäh­rung. Seit der Razzia nimmt er keine Rausch­mittel mehr – und hat wieder Schmerzen.

„Versu­chen sie mit ihrem Arzt eine andere Lösung zu finden“, empfahl ihm der Richter.