Jugendbeirat – „coole Sache für Leute, die was bewegen wollen“
Der Jugendbeirat hat seine erste Amtszeit fast hinter sich. Der Vorsitzende zieht eine positive Bilanz und wirbt dafür mitzumachen. Bis zum Gründonnerstag können sich Jugendliche noch für den zweiten Jugendbeirat bewerben. Gewählt wird ab 20. April.
Das Gremium wird sich verändern. Von den neun Jugendlichen, die aktuell einen Sitz im Beirat haben, werden einige aufhören, vielleicht sogar die meisten. Das liegt aber vor allem am Alter und an Plänen, in eine andere Stadt zu ziehen, sagt der Vorsitzende Sven Richter. Vorgeschrieben sind das Alter zwischen 14 und 24 Jahren und der Wohnort Zwickau. Null Bock war nicht der Grund, meint der 21-jährige Student. Das gab es nur einmal in den zwei Jahren, dass sich ein Mitglied verabschiedet hat, weil die Arbeit nicht zugesagt hat.
Sven Richter jedenfalls meint, dass für ihn die Arbeit im Jugendbeirat gut und aufschlussreich war. Gelernt hat er unter anderem, „wie die Stadt funktioniert, wie die Stadtverwaltung funktioniert“, wie Beschlüsse zustande kommen. Und dann hat der Jugendbeirat auch konkrete Vorhaben ins Rollen gebracht. Zum Beispiel werden aktuell noch die Jugendplätze in Zwickau gecheckt, ob sie sich zum Abhängen eignen. Demnächst befasst sich der Bauausschuss mit einem Vorschlag des Jugendbeirates: zu prüfen, welche Alternativen es beim Winterdienst zum Streusalz gibt.
Für Sven Richter war es klar, dass er weitermacht. Er kann die Mitarbeit empfehlen: „Ausprobieren und lernen ist immer eine gute Sache. Und ich glaube, es ist auch eine ganz coole Sache für Leute, die einfach was bewegen wollen.“