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Justizmi­nisterium veröffentlicht Details zum Ausbruchversuch in Zwickau

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Die Prügelat­tacke auf den Wachmann in der Zwickauer JVA war tatsäch­lich ein Ausbruchs­ver­such. Das bestä­tigte das sächsi­sche Justiz­mi­nis­te­rium in Dresden auf Anfrage. Demnach wollten die 16- bis 21-Jährigen dem Wärter die Schlüssel abnehmen und sich aus dem Gefängnis befreien. Nach bishe­rigen Erkennt­nissen waren zwei Häftlinge aus ihrer Zelle gelangt und hatten sich versteckt. Ein Dritter bat um eine Kopfschmerz­ta­blette. Als der 53-jährige Beamte ihm die Tablette durch die sogenannte "Kostklappe" reichte, wurde er hinter­rücks mit einem Tisch­bein nieder­ge­schlagen. Kollegen hörten Geräu­sche und eilten zu Hilfe. Sie fanden den Verletzten allein vor. Gegen die Häftlinge laufen Ermitt­lungen.