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Kein Ende im Dauerstreit um gescheiterten Wesa-Umbau

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Seit mehr als zwei Jahren streiten sich die Stadt und ein Archi­tek­tur­büro vor Gericht um den geschei­terten Umbau des Westsach­sen­sta­dions vor fast sechs Jahren. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Wie die „Freie Presse“ (Samstags­aus­gabe) schreibt, will das Gericht jetzt zwei Gutachten anfer­tigen lassen; aller­dings erst, wenn beide Seiten Vorschüsse zahlen. Danach könnte der nächste Prozess­termin frühes­tens im Herbst statt­finden. Das Zwickauer Archi­tek­tur­büro Aboa verlangt von der Stadt ausste­hendes Honorar in Höhe von 77.000 Euro. Im Gegenzug fordert die Stadt mit einer sog. Wider­klage fast eine Million Euro Schaden­er­satz von Aboa. Die Archi­tekten hätten falsch geplant, weshalb die Baukosten explo­dierten. Das weist Aboa zurück.