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Kein Gesteinsabbau im Wildenfelser Zwischengebirge

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Das Wildenfelser Zwischengebirge bleibt vom Bergbau verschont. Denn den Gemeinden Wildenfels und Langenweißbach ist ein Coup gelungen: Sie kaufen für 6.000 Euro die Abbaurechte, ohne abbauen zu wollen. Der Vertrag wurde bereits unterschrieben. Ein privater Investor hat somit keine Chance mehr. Am Dienstag hat der Bürgermeister von Wildenfels, Tino Kögler, den Stadtrat informiert.

Schwarzer Marmor und Kalkstein schlummern im Wildenfelser Zwischengebirge. Abgebaut wurden die Gesteine bis 1952. Anfang der 1990er Jahre gab es erneut Abbau-Pläne, die scheiterten aber – auch am Widerstand der Einheimischen. Vor einem halben Jahr wurde bekannt, dass die Abbaurechte wieder ausgeschrieben wurden. Der Protest dagegen flammte wieder auf – unter dem Motto „Der Berg bleibt!“. (mit rko)

 

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Tino Kögler, Bürgermeister von Wildenfels