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Kein Oscar für auch in Sachsen gedrehtes Künstlerdrama „Werk ohne Autor“

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 Kein zweiter Oscar für Florian Henckel von Donnersmarck: Der deutsche Regisseur ist bei den Oscars leer ausgegangen. Sein Künstlerdrama „Werk ohne Autor“ war als „bester nicht-englischsprachiger Film“ nominiert gewesen, hatte in der Nacht zu Montag aber das Nachsehen. Stattdessen gewann „Roma“ des mexikanischen Regisseurs Alfonso Cuarón. Der Film erzählt von einer Familie im Mexiko der 70er Jahre und ist eine Hommage an die Kindermädchen aus Cuaróns Vergangenheit. Es ist der erste Auslands-Oscar für Mexiko.Für den 45-jährigen Henckel von Donnersmarck war es bereits die zweite Oscar-Chance seiner Karriere: Bereits 2007 hatte er mit dem Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ den Auslands-Oscar geholt. „Werk ohne Autor“ erzählt von einem Künstler, der während der NS-Zeit aufwächst, in der DDR erste Erfolge feiert, dann aber nach Westdeutschland geht und dort einen Neuanfang wagt. In der Hauptrolle als Maler ist Tom Schilling zu sehen. Paula Beer spielt seine Ehefrau, Sebastian Koch den Schwiegervater. Szenen des Films wurden im Sommer 2016 u.a. in Großschönau, Oderwitz, Zittau, Görlitz und Dresden gedreht. ( mit dpa)