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Keine Aussicht auf Rettung des ehemaligen „Capitol“ in Zwickau-Planitz

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Es ist ein trauriger Anblick, den das alte "Capitol" in Planitz bietet: Verfallen, zugena­gelt und zugewu­chert ist es. Der letzte Film wurde 1994 darin gezeigt. Alle Versuche, das seitdem geschlos­sene Haus wieder zu beleben, sind geschei­tert.

Das Anfang des 20. Jahrhun­derts gebaute Haus steht wohl nur noch, weil es nicht abgerissen werden darf. Denkmal­schutz! Das macht die Sache auch für poten­zi­elle Inves­toren schwierig. Der derzei­tige Eigen­tümer ist pleite. Es läuft ein Insol­venz­ver­fahren – mit zwei mögli­chen Ausgängen: Verkauf oder Zwangs­ver­stei­ge­rung.

Wäre das nicht eine Chance für die Stadt, das Grund­stück zu erwerben? Baubür­ger­meis­terin Katrin Köhler winkt ab. Im Stadtrat sagte sie, es sei kein Geld dafür einge­plant. Und auch die GGZ, städti­sche Immobi­li­en­tochter und in der Vergan­gen­heit schon oft Retter in der Not, will nicht.

Und so bleibt erst einmal alles beim Alten.