Keine Buden, keine Bühne – Lichtblicke gibt es trotzdem

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„Es hätte so schön sein können.“ „Es hat nicht sollen sein.“ Beide Sätze stammen von Krauß Event. Die Zwickauer Firma hatte sehr lange die Schlossweihnacht, die FILMharmonic Night, das Christmas Dinner und den „Budenzauber“ vorbereitet – so wie andere Veranstalter und Partner auch. Kurz vor dem Start musste sie nun die Events absagen und wieder „einpacken“. Beim Termin am Mittwoch im Schloss Osterstein war von großer Enttäuschung die Rede. Doch das Team schaut weiter nach vorn und möchte möglichst vielen auch in diesem Advent Freude bereiten, Mut machen.

Gerade im Schloss Osterstein hätte der Weihnachtsmarkt auch mit 2G-Regel funktioniert, meint Matthias Krauß. Dass die Regierung den Riegel vorgeschoben hat, akzeptiert er angesichts der Inzidenz und der Situation in den Krankenhäusern. „Die Entscheidung war richtig, aber viel zu spät.“ Allein in die Schlossweihnacht ist eine sechsstellige Summe geflossen. Damit nächstes Jahr noch Weihnachtsmärkte stattfinden, brauchen die Beteiligten einen finanziellen Ausgleich, sagt Matthias Krauß: „Was helfen würde, wäre die Kosten, die angefallen sind, 1 zu 1 zu ersetzen“.

Auch symbolisch bleiben die Lichter am Schloss an, leuchtet Osterstein in die Nacht. Der Weihnachtsgarten bleibt stehen, das große Räucherhaus nabelt. Und der Weihnachtsexpress wird sich ebenfalls wieder in Bewegung setzen.

Audio:

Matthias Krauß, Chef von Krauß Event

Bericht von Gert Friedrich