Keine Mehrheit für tieferen Griff in GGZ-Kasse
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Der Zwickauer Großvermieter GGZ muss von seinem Gewinn nicht mehr an die Stadt zahlen, als vereinbart ist. Ein Antrag, die bisher fünfstellige Summe jährlich um eine viertel Million Euro aufzustocken, scheiterte diese Woche im Stadtrat.
Zwar hatten alle Fraktionschefs den Antrag unterschrieben, aber bei der Abstimmung kam es zum Patt. Eine Stimme fehlte. Was daran liegen könnte, dass sich die Meinungen zu dem bereits im Juni 2022 verfassten Antrag geändert haben.
Bernd Rudolph (Die Linke) warnte, die GGZ sei durch Inflation und steigende Zinsen schon genug belastet. Und Carol Forster von der FDP und Chef des GGZ-Aufsichtsrates sagte, dass der Großvermieter die 250.000 Euro besser selbst in bezahlbare Wohnungen investieren sollte.