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Klage des Freistaats gegen Ex-Landesbank-Manager abgewiesen

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Im Streit um die Beinahe-Pleite der früheren Landes­bank geht Sachsen vorerst leer aus. Das Landge­richt Leipzig hat heute die Klage des Freistaats gegen drei Ex-Vorstände der Sachsen LB abgewiesen. Das Finanz­mi­nis­te­rium betonte, das Urteil sei noch nicht rechts­kräftig. Ein Sprecher sagte unserem Sender, man werde nun die schrift­liche Urteils­be­grün­dung abwarten, diese analy­sieren und dann entscheiden, ob der Freistaat eventuell in Berufung gehe. Das Land hatte rund 198 Millionen Euro verlangt. Das Gericht sah aber keine Pflicht­ver­let­zung der damaligen Manager. Riskante Finanz­ge­schäfte auf den inter­na­tio­nalen Märkten hatten die Landes­bank 2007 an den Rand des Zusam­men­bruchs geführt. Rettung kam durch einen Notver­kauf an die Landes­bank Baden-Württem­berg.