Köpping erinnert an Pogromnacht 1938
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Am 9. November 1938 sind auch in Sachsen Synagogen angezündet, jüdische Geschäft zerstört und jüdische Bürger verhaftet worden. Am Samstag wird im Freistaat an die Reichspogromnacht erinnert.
In ganz Sachsen gibt es zahlreiche Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen. Sozialministerin Petra Köpping ruft dazu auf, gegenüber Antisemitismus und Rassismus wachsam zu sein.
Die Reichspogromnacht zeige, wie schnell aus Hetze mörderische Gewalt werden könne. Sie zeige, wie schnell die Stimmung kippen könne, wenn geistige Brandstifter ungestört agieren, so Köpping.
Der 9. November erinnere daran, für Demokratie und ein friedliches Zusammenleben einzustehen. Köpping ist auch sächsische Ministerin für Gesellschaftlichen Zusammenhalt.