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Kommunen fordern mehr Geld für Integration

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Sachsens Kommunen haben den Freistaat aufge­for­dert, mehr für die Integra­tion von Flücht­lingen zu tun und dafür ein Landes­ge­setz auf den Weg zu bringen. Die Vorfälle in Bautzen und Claus­nitz hätten erneut gezeigt, dass Integra­tion und Teilhabe einen verläss­li­chen Rahmen brauche, erklärte der Leipziger Oberbür­ger­meister und Vizeprä­si­dent des Sächsi­schen Städte- und Gemein­de­tages (SSG), Burkhard Jung (SPD), am Freitag in Dresden. Dazu schlug der SSG die Einrich­tung eines Integra­ti­ons­fonds aus Bund- und Landes­mit­teln vor. Man gehe von einem hohen dreistel­ligen Betrag aus, hieß es. Aus dem Fonds sollten Kommunen schnell und unbüro­kra­tisch Geld erhalten - etwa für Projekte im Bereich Sport und Kultur, Ehrenamt, Kitas und Schulen. (dpa)