Konsequenzen nach Massenschlägerei in Asylbewerberheim gefordert
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Nach den Ausschreitungen im Asylbewerberheim in Ebersdorf hat Sachsens Ausländerbeauftragter Martin Gillo mehr Schutz für die Asylsuchenden gefordert. Gerade jetzt wo die Heime so überfüllt sind, sei es sehr wichtig, die Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen räumlich voneinander zu trennen. In der Nacht zum Mittwoch waren in Ebersdorf nordafrikanische und russische Asylbewerber aufeinander losgegangen. 21 Menschen wurden verletzt. Ein Gebäude ist wegen schwerer Verwüstungen nicht bewohnbar. So wurden etwa 250 Bewohner in der Nacht zum Donnerstag nach Schneeberg in die ehemalige Jägerkaserne umquartiert.