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Kreise Zwickau und Vogtland: Gegen den Sachsentrend weniger Kriminalität

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Im Kreis Zwickau und im Vogtlandkreis hat es im vergangenen Jahr weniger Straftaten gegeben - verglichen mit 2021. Wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Kriminalstatistik hervorgeht, betrug der Rückgang 3,4 Prozent. Damit sei die Zahl der Delikte auf dem niedrigsten Stand seit Anfang der Neunzigerjahre angelangt, hieß es aus der Polizeidirektion. Die Aufklärungsquote lag bei 60 Prozent. Sachsenweit war die Kriminalität im gleichen Zeitraum angestiegen.

Die meisten Rauschgiftdelikte werden mit Cannabis verübt. Von den etwa 1.300 Fällen stand im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte mit dieser Droge im Zusammenhang. Crystal kommt an zweiter Stelle. Insgesamt ist die Zahl der festgestellten Drogenstraftaten zurückgegangen.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist gesunken. Laut Statistik gab es einen Rückgang um knapp 18 Prozent. Beim Autodiebstahl betrug das Minus sogar gut 20 Prozent.

Etwa acht von zehn Gewaltstraftaten werden aufgeklärt. Die Polizei gibt die Zahl der Fälle mit gut 800 an. Das waren mehr als in den beiden Jahren davor. Vermutlich lag der Anstieg daran, dass in diesen Coronajahren mit ihren Beschränkungen weniger Menschen Kontakt zueinander hatten, erklärte Polizeipräsident Dirk Lichtenberger.