Kreispokal: Schönfels und Lok Glauchau im Endspiel
Das Finale im Fußball-Kreispokal werden in diesem Jahr die SG 48 Schönfels und der SV Lok-Glauchau Niederlungwitz unter sich ausmachen.
Schönfels ringt Ebersbrunn nieder - ein Patzer macht den Unterschied
Im Dorfderby am Sonntagnachmittag bezwangen die Schönfelser den Ebersbrunner SV zuhause mit 1:0 (0:0). Knapp 300 Zuschauer sahen ein umkämpftes Duell im Plexgrund. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste etwas mehr vom Spiel und hätten durchaus in Führung gehen können. In Durchgang zwei wurde es zäher: Die eine Liga höher spielenden Ebersbrunner machten das Spiel gegen tief stehende, bissige Hausherren, kamen aber nicht zu nennenswerten Abschlüssen. Schönfels versuchte es mit der Nadelstichtaktik, konnte aber auch keine Torgefahr kreieren. Bis zur 87. Minute. Nach einem Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft des ESV fiel dem eingewechselten Lenny Schöler der Ball vor die Füße. Der 20-Jährige schob den Ball ins halbverwaiste Tor - der entscheidende Treffer des Tages. Schönfels steht damit zum ersten Mal seit 2007 im Pokalfinale.
Glauchau schlägt Neukirchen - Lok dampft ins „Finale vor der eigenen Haustür“
Im Parallelspiel setzte sich Lok-Glauchau Niederlungwitz auf heimischem Rasen gegen die SG Traktor Neukirchen durch. Nico Richter brachte die Gastgeber nach einer halben Stunde in Führung. Mit 1:0 ging es in die Pause. Kurz nach Wiederanpfiff schlug der Tabellenführer der Westsachsenliga in Person von Justin Pohl zurück. Die Ausgleichschance per Elfmeter ließ sich der routinierte Stürmer nicht nehmen. Doch Einen hatte die Lok noch: Zwölf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit war es Markus Benker, der einen Großteil der 412 Zuschauer erneut jubeln ließ.
Damit kommt es im Endspiel zu einer Neuauflage des Viertelfinales von letzter Saison. Damals zog die Lok durch einen 1:0-Auswärtssieg im Plexgrund eine Runde weiter. Wie jedes Jahr steigt das Finale am Pfingstsamstag. Fest steht jetzt schon, dass die Schönfelser trotz niedrigerer Spielklasse kein Heimspiel bekommen. Um die Austragung musste man sich im Voraus bewerben. Den Zuschlag hat der VfB Empor Glauchau erhalten.