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Fehler bei der Kreistagswahl – Wechsel in den Reihen der AfD

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Nun ist es amtlich, wie der neue Kreistag aussieht. Der Kreiswahlausschuss hat am Donnerstag getagt und nur eine nennenswerte Korrektur vorgenommen: Innerhalb der AfD müssen zwei Bewerber tauschen. Was die politischen Kräfteverhältnisse betrifft, wurde das vorläufige Ergebnis bestätigt.

Für die AfD bedeutet die Entscheidung des Ausschusses konkret: In den neuen Kreistag zieht Daniel Springer aus Kirchberg ein – anstelle von Marina Dreißig aus der gleichen Stadt. Zu dem falschen Zwischenergebnis war es gekommen, weil ein Fehler unterlaufen war bei der Übertragung von der Zählliste zur Wahlniederschrift. Für das Männer-Frauen-Verhältnis heißt das insgesamt: Sitz und Stimme haben in den nächsten Jahren 81 Kreisräte und 17 Kreisrätinnen.

Weiter fällt auf, dass im nächsten Kreistag viele Politikprofis sitzen, Insider in Verwaltungsfragen: über 20 Bürgermeister, außerdem Landtags- und Bundestagsabgeordnete und ehemalige Ortschefs und Mandatsträger – Constance Arndt und Steffen Ludwig, Gerald Otto und Carlos Kasper, Sabine Zimmermann und Stefan Czarnecki, um einige Beispiele zu nennen.  

Stärkste Fraktion ist die AfD mit 29 Sitzen, dicht gefolgt von der CDU (27 Sitze). Größere Fraktionen bilden die Freien Wähler (15 Sitze) und das Bündnis Sahra Wagenknecht (10). Weiter im Kreistag vertreten sind: SPD, Linke, Grüne, FDP und Freie Sachsen.