"Großschadenslage" in Elbe-Elster aufgehoben - weiter keine Entwarnung in Sächsischer Schweiz

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Eine Woche nach dem Ausbruch des Waldbrands in der Sächsischen Schweiz gehen die Löscharbeiten weiter. Heute sollen Glutnester im Boden eingedämmt werden, sagte ein Landkreissprecher.  Dabei werde der Boden umgewälzt und aus der Luft ein Schaumteppich ausgebreitet. So sollen Barrieren gebildet werden, damit sich das Feuer nicht in der Humusschicht ausbreitet.  Rund 200 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Am Nachmittag wollen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und  Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht das Waldbrandgebiet besuchen.  

Im Elbe-Elster-Kreis wurde unterdessen die sogenannte Großschadenslage aufgehoben. Der Verwaltungsstab schätzt die Lage im Waldbrandgebiet zu Nordsachsen als stabil ein. Sie habe sich weiter entspannt. Die Situation werde aber weiter im Auge behalten und das Gebiet engmaschig bestreift. Die B183 zwischen Kötten und Marxdorf ist seit heute Morgen wieder frei.

Wie haben die Einsatzkräfte die Lage in Griff bekommen?

Schutzstreifen wurden angelegt,  Wege in schwer zugängliche Gebiete vorangetrieben, Flächen gezielt abgebrannt. Ja, und dann kam  noch der Regen den Feuerwehrleuten zu Hilfe. Die B183 zwischen Kötten und Marxdorf soll am Montag um 8 Uhr wieder freigegeben werden.

Bitte der Einsatzkräfte: Spaziergänger und Radfahrer sollten das Brandgebiet nicht betreten. Sie gefährden sich und die Helfer.