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Kretschmer sieht Kohlekompromiss als Chance für Sachsen

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Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht in den Ergebnissen der Kohlekommission eine Chance für Sachsen. 40 Milliarden Euro für drei Reviere sei eine unglaublich gewaltige Zahl, sagte der CDU-Politiker am Samstag in Dresden. „Wir hätten als Freistaat Sachsen nicht die Möglichkeit, die Lausitz und das mitteldeutsche Revier in so einem Umfang zu entwickeln. Dass wir das jetzt können, ohne anderweitig Einschnitte machen zu müssen, ist ein großer Erfolg“, so Kretschmer. Das Geld soll unter anderem in den Ausbau von Straßen und Bahnverbindungen sowie in die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen fließen. Die Kommission hatte sich nach einem Verhandlungsmarathon unter anderem auf einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohlenutzung zur Stromgewinnung bis 2038 geeinigt. Die Kohleländer Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen sollen vom Bund über 20 Jahre insgesamt 40 Milliarden Euro bekommen, um den Kohleausstieg strukturell zu verkraften.