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Kultour Z. fährt im Streit um Freilichtbühne neue Geschütze auf

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Für den vom Nachbarn der Freilicht­bühne angezet­telten Rechts­streit könnte es andere Gründe geben als die Lärmpro­ble­matik. Das vermutet Betreiber Kultour Z. Laut einer Presse­infor­ma­tion des Unter­neh­mens und uns vorlie­genden weiteren Unter­lagen soll das Nachbar­grund­stück der Freilicht­bühne uranver­seucht sein.

Kultour Z-Anwalt Nikolai Lück schreibt: "Nach unserer Kenntnis übersteigt die (....) Strah­lung ein Vielfa­ches der als unbedenk­lich geltenden Werte." Inzwi­schen bestä­tigte auch der Nachbar auf Nachfrage unseres Senders die Existenz radio­ak­tiven Materials, das entsorgt werden müsse. Die Frage, ob ihm dies beim Grund­stücks­kauf bekannt war und er im Wissen um diese radio­ak­tive Strah­lung sein Haus gebaut hat, wird von den Kontra­henten natur­gemäß verschieden beant­wortet. Jeden­falls dürften die nachbar­li­chen Bestre­bungen gegen die Moder­ni­sie­rungs­ge­neh­mi­gung für die Freilicht­bühne jetzt in einem beson­deren Licht erscheinen, wenngleich der Nachbar rein finan­zi­elle Inter­essen entschieden von sich weist.

Wegen des Streites hatte die Kultour Z alle Veran­stal­tungen auf der Freilicht­bühne dieses Jahr abgesagt.