Kumpel erinnern an Grubenunglück
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Viele Zwickauer halten am Samstag wieder inne: Am 22. Februar 1960 ereignete sich im damaligen VEB Steinkohlenwerk „Karl Marx“ auf dem Brückenberg das schwerste Grubenunglück in der Geschichte der DDR. 123 Bergleute kamen an diesem Tag ums Leben. Neuesten Erkenntnissen zufolge soll in der Grube Sprengstoff explodiert sein. Tagelang hatten Familien um das Leben der in 1.000 Metern Tiefe Eingeschlossenen gebangt. Schließlich gelang es sogar, einige Bergleute zu retten. Doch für 123 Männer wurde der Schacht zum Grab. Am Gedenkstein auf dem Hauptfriedhof wurden am Vormittag Kränze niedergelegt.