Landesausstellung in Zwickau ein Jahr später
Die Landesausstellung zur Industriekultur wird frühestens 2019 in Zwickau stattfinden können. Darüber sind sich Oberbürgermeisterin Pia Findeiß und Regierungsvertreter offenbar einig. Der Stadtrat muss noch zustimmen. Findeiß sagte unserem Sender nach einem Krisengespräch am Dienstag in Dresden, die zuständigen Ministerien hätten die Zwickauer Pläne geprüft und hielten eine Verschiebung um ein Jahr ebenfalls für nötig. Hintergrund sind zeitaufwändige Verfahren bei der Sanierung des denkmalgeschützten Horch-Hochbaus.
15 Millionen Euro sind als Kosten veranschlagt, die Hälfte davon will Zwickau zahlen. Im Idealfall soll das Industriedenkmal nach der Landesausstellung als Stadtarchiv genutzt werden. Gespräche darüber mit dem Eigentümer FES liefen bereits, sagte Findeiß.