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Landtag debattiert über Stellenabbau bei Bombardier

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Der kanadi­sche Schie­nen­fahr­zeug­bauer Bombar­dier will in Görlitz und Bautzen etwa 900 Arbeits­plätze strei­chen. Die Pläne waren am Mittwoch auch Thema im Landtag.Sachsen verlangt im Gegenzug für eine Unter­stüt­zung des Konzerns eine Garantie für die beiden Stand­orte. Wenn es diese über das Jahr 2018 hinaus gebe, sei Sachsen auch bereit, mit seinen Möglich­keiten wie der Techno­lo­gie­för­de­rung oder dem Weiter­bil­dungs­check zu helfen, sagte Wirtschafts­mi­nister Martin Dulig (SPD) am Mittwoch im Landtag. Jetzt müsse zunächst ein Zukunfts­mo­dell entwi­ckelt werden. Im Kern gehe es darum, die Ingenieur­leis­tungen in Sachsen zu halten, so Dulig. Am Mittag musste das Parla­ment eine Abstim­mung zu einem Gesetz­ent­wurf verschieben. Der Grund: es waren zu wenig Abgeord­nete im Saal. Konkret ging es um die erste Lesung des Gesetz­ent­wurfes zur Neuord­nung der Flücht­lings­auf­nahme in Sachsen, den die Linken einge­bracht hatten. Als AfD-General­se­kretär Uwe Wurlitzer die gähnende Leere im Saal bemerkte, bat er das Präsi­dium des Landtages, die Beschluss­fä­hig­keit überprüfen zu lassen. Landtags-Vizeprä­si­dentin Andrea Dombois verord­nete dem Parla­ment daraufhin eine Pause, damit die säumigen Abgeord­neten ihre Plätze wieder einnehmen konnten. Wenig später wurde dann einstimmig beschlossen, den Gesetz­ent­wurf an vier Ausschüsse zu überweisen.