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Langer Weg bis zum Ausbau der A 4

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Bis zum Ausbau der A 4 zwischen Dresden und Bautzen werden voraussichtlich noch zehn Jahre vergehen. Der Weg sei so lang, weil es auch zu viele Unwegbarkeiten gebe,  sagte uns DEGES-Bereichsleiter Michael Ditter. Erst wenn das Baurecht bestehe, könne innerhalb von drei Jahren begonnen werden. Die DEGES ist federführend bei der Umsetzung des Ausbaus – sowohl zwischen Dresden und  Bautzen als auch  zwischen  Dresden und Nossen. Die Berliner Gesellschaft hat heute ihre Arbeit in der neuen Zweigstelle in Bautzen aufgenommen.

Insgesamt 233 Bauwerke, also Brücken, Stütz- und Lärmschutzwände, zwischen   Nossen und Bautzen müssen überprüft, die Dreiecke Nossen und Dresden-West umgebaut werden. Und dann sind in der Oberlausitz noch Fischotter, Haselmaus und Co. „Wir müssen da in einen sehr naturnah gestaltete Raum eingreifen“. Dittmer schließt Klagen von Umwelt- und Naturschützern nicht aus. Teilweise müsse auch die Trassenführung verändert werden.

Und noch ein Problem: Gebaut werden soll bei laufendem Verkehr. Auch ein Problem. Geprüft wird, ob die Standstreifen als provisorische Fahrspur freigegeben werden können.

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Reporter Knut-Michael Kunoth