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Lehrer streiken in ganz Sachsen

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Am Donnerstag gehen die Tarif­ver­hand­lungen für den Öffent­li­chen Dienst in eine neue Runde. Davor wollten die Gewerk­schaften in Sachsen mit einer Warnstreik­welle noch einmal Druck ausüben auf die Arbeit­geber. Zum Auftakt legten am Montag tausende Pädagogen aus der Region Leipzig die Arbeit nieder. Am Dienstag im Raum Dresden, Bautzen und Görlitz.Am Mittwoch in Chemnitz und Zwickau. Aufge­rufen haben unter anderem der Sächsi­sche Lehrer­ver­band (SLV) und die Lehrer­ge­werk­schaft GEW.Auch andere Angestellte im öffent­li­chen Dienst streikenAn allen Streik-Tagen gab es von 11.15 Uhr bis 13.15 Uhr Protest­kund­ge­bungen am Dresdner Elbufer vor dem sächsi­schen Finanz­mi­nis­te­rium. Am ersten Streiktag waren bis zu 4000 Demons­tranten dort. Am zweiten rund 6000. Und am dritten Streiktag haben sich über 6000 Lehrer vor dem Finanz­mi­nis­te­rium versammlet.Die Lehrer haben zusammen mit anderen Angestellten im öffent­li­chen Dienst, gestreikt, zum Beispiel mit Polizisten, Biblio­the­karen und Theater­mit­ar­bei­tern, denn auch die Gewerk­schaft Verdi hat zu Demons­tra­tionen aufge­rufen. Die Gewerk­schaften fordern unter anderem mehr LohnDie Gewerk­schaften fordern unter anderem 6,5 Prozent mehr Lohn. Die Lehrer in Sachsen fordern außerdem, dass mehr junge Kollegen einge­stellt werden. Auszu­bil­dende und Referen­dare sollen zudem 100 Euro mehr pro Monat und eine Übernah­me­ga­rantie bekommen. Schon bei den letzten Streiks im September 2012 waren über 10.000 Pädagogen in Sachsen auf die Straße gegangen.