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Letztes Spiel im alten Westsach­senstadion abgebrochen

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Es sollte ein Fußball­fest werden, doch das letzte Spiel im Westsach­sen­sta­dion vor dessen Sanie­rung endete am Sonntag im Chaos. Nach 30 Minuten wurde die bis dahin schwache Oberli­ga­partie zwischen dem FSV und Borea Dresden beim Stand von 0:0 abgebro­chen.

Die Ultrafans vom FSV hatten nachts mit Geneh­mi­gung des Vereins im Stadion gefeiert und gezeltet und in ihrem Block Müll hinter­lassen, Glasfla­schen zum Beispiel. Kurz vor Spiel­be­ginn die Auffor­de­rung der Polizei: Aufräumen! Das schafften die Verant­wort­li­chen nicht mehr, und so sollte Red Kaos auf eine andere Tribüne auswei­chen. Das wollten die Fans aber nicht. Als die Ultras, die 20 Minuten nach Spiel­be­ginn erst ins Stadion gelassen wurden, ihre Tribüne stürmten, griff die Polizei hart ein. Etwa 30 teils vermummte Chaoten sprangen dann über die Zäune, rannten aufs Spiel­feld. Der Schieds­richter unter­brach, wollte aber weiter­spielen lassen. Doch dann zog sich die Mannschaft von Borea zurück und kam nicht wieder.

Den FSV erwartet nun eine saftige Geldstrafe. Wie das Spiel gewertet wird, ist noch unklar.

Audio:

FSV-Spieler Stefan Schumann und Axel Fuchsenthaler