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Linke in Zwickau wollen Fahrkarte für Arme

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Die Linke im Stadtrat will es armen Zwickauern ermöglichen, günstiger Busse und Bahnen zu benutzen. Der Fraktion schwebt ein um etwa 50 Prozent ermäßigtes Sozialticket vor.

Vorbilder könnten Dresden und Leipzig sein, wo es ähnliche Modelle gebe, begründet Fraktionschefin Ute Brückner das Anliegen. Sie will es nächste Woche Donnerstag im Stadtrat zur Sprache bringen: "Es stünde der viertgrößten Stadt Sachsens gut zu Gesicht, sich in dieser Form ihrer sozialen Verantwortung zu stellen."

Zwar erhalten Hartz-IV-Empfänger knapp 26 Euro monatlich für ÖPNV-Ausgaben, ein Monats-Abo im VMS koste aber 46 Euro.