Mahle-Beschäftigte kämpfen um Arbeitsplätze in Kirchberg
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Rund 300 Beschäftigte des Autozulieferers Mahle in Kirchberg sind am Donnerstag in einen einstündigen Warnstreik getreten. Sie verlangten von der Konzernleitung Beschäftigungsgarantie bis 2020. Ein aktueller Vertrag läuft zur Jahresmitte aus. Durchgesickert sei nun ein Sparkonzept, das Einkommenseinschnitte von 15 Prozent für eine gewisse Anzahl von produktionsfernen Mitarbeitern beinhalte, sagte der erste Bevollmächtigte der IG Metall Zwickau, Stefan Kademann. Weil der Standort aber tiefschwarze Zahlen schreibe, gebe es keinen Anlass für Kürzungen. Der Mahle-Konzern produziert in Kirchberg Klimaanlagen für LKW.
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Stefan Kademann