Marienthaler Bach: Ab Februar soll der Deckel verschwinden
Ein Vierteljahr fließt der Marienthaler Bach ab Paulusstraße noch im Verborgenen und kommt nach der Erntestraße ans Tageslicht. Doch sobald es die Witterung zulässt, soll im Februar damit begonnen werden, das Gewässer zu öffnen. Den Auftrag hat eine Firma aus Crottendorf erhalten – der Bauausschuss hat ihn am Montag einstimmig vergeben.
Mit 75 Metern ist der Abschnitt übersichtlich. Der Zeitplan erscheint großzügig: Das Vorhaben soll Mitte 2026 abgeschlossen sein. Es gebe eine Menge zu tun, erklärte Tiefbauamtsleiter Thomas Pühn im Bauausschuss, es werde nicht nur der Deckel entfernt, sondern es werden unter anderem Stützwände errichtet und zwei Brücken gebaut.
Der gesamte Bereich des Marienthaler Bachs, der demnächst freigelegt wird, ist seit geraumer Zeit gesperrt, auch die Paulusstraße. Die Straße und das marode Bauwerk darunter werden entfernt; an der Stelle führt künftig eine Fußgängerbrücke über den Bach.
Der Stadtrat hat das Vorhaben mit Kosten von reichlich zwei Millionen Euro im Januar beschlossen. Im September hat die Stadt den Fördermittelbescheid erhalten, informierte Thomas Pühn – das Projekt wird zu 75 Prozent über EU-Gelder finanziert.