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Mit diesem Gebäude könnte die Diakonie Vorreiter in Sachsen werden

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Die Diakonie Westsachsen plant ein ambitioniertes Bauprojekt in Zwickau. Sie will an einem markanten Ort ein Pflegeheim bauen, das „in Sachsen seinesgleichen sucht“, wie es Vorstand Andreas Seidel formuliert. An der Kreuzung Humboldtstraße / Saarstraße soll in knapp zwei Jahren das vierstöckige Martha-Haus stehen, ein Hingucker und vielleicht ein Impuls für andere Bauherren.

„Als Diakonie liegt uns Nachhaltigkeit sehr am Herzen. Dem wird das Gebäude gerecht, indem es in Holzmodulbauweise errichtet wird – als erstes Pflegeheim in Sachsen“, sagte uns Andreas Seidel, „und wir versuchen, mit einer großen Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher energetisch den höchsten Standard zu erreichen.“ Alle 72 Zimmer werden klimatisiert sein.

Das Vorhaben ist in diesen Tagen spruchreif geworden. Jetzt im Herbst beantragt die Diakonie die Baugenehmigung. Schon zu Beginn des neuen Jahres soll es losgehen. Die Diakonie rechnet mit einer Bauzeit von anderthalb Jahren und hofft, das Pflegeheim Mitte 2028 eröffnen zu können.

Einziehen werden natürlich vor allem die Bewohner des Martha-Heims nebenan. Es befindet sich in den Räumen der früheren Bergbau-Poliklinik, gebaut in den 50er Jahren. „Wir haben im Martha-Heim viele Doppelzimmer, die immer schwerer zu vermarkten sind, und es stehen Sanierungen an, die in dem vorhandenen Baukörper schwer durchzuführen sind“,  erklärte Andreas Seidel die Entscheidung für einen Ersatzneubau. Die Diakonie investiert einen zweistelligen Millionen-Betrag.