Mehr als die Hälfte der Oberschüler wählt Geschichte in 10. Klasse ab
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Mehr als die Hälfte der Zehntklässer auf Sachsens Oberschulen lernt lieber Geografie als Geschichte. 6541 von insgesamt 12 975 Schülern entschieden sich im laufenden Schuljahr gegen die historische Bildung und wählten das Fach ab, sagte uns eine Sprecherin des Kultusministeriums.Der laufende Jahrgang ist der letzte, der im Abschlussjahr zwischen Geschichte und Geografie wählen kann. Nicht zuletzt wegen Kritik an der mangelnden historischen und gesellschaftspolitischen Bildung der sächsischen Schüler und vor dem Hintergrund rechtsextremer Tendenzen im Freistaat hatte das Kabinett im März entschieden, dass Geschichte bis zur zehnten Klasse Pflichtfach an den Oberschulen bleibt. (DPA)