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Mehr E-Autos – mehr Ladepunkte

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Die Zahl der E-Autos wächst deutlich. Und mit ihnen wird auch das Netz von „Zapfstellen“ wachsen: VW und die Stadt Zwickau planen einen deutlichen Ausbau der Lade-Infrastruktur.

Im Landkreis Zwickau sind momentan 1.384 E-Autos zugelassen. Vor einem Jahr waren es noch 516. Von den aktuell rund 1.400 Stromern sind knapp 900 Autos mit reinem E-Antrieb und davon 282 ein ID.3.

In der Stadt Zwickau gibt es aktuell etwa 130 öffentliche Ladepunkte. Die meisten davon befinden sich auf den Parkflächen von VW, wo auch Gäste ihre Autobatterien laden können. VW will seine Lade-Infrastruktur in Sachsen insgesamt ausbauen: In Zwickau, Chemnitz und Dresden gibt es im Moment zusammen 350 Ladepunkte, im nächsten Jahr sollen weitere 130 errichtet werden – auf dem Werksgelände und auf den Parkplätzen rund um die Standorte.

VW geht davon aus, dass rund 30 Prozent der Ladevorgänge am Arbeitsplatz stattfinden. Das Laden am Arbeitsplatz sei ein Schlüssel zum Durchbruch der Elektromobilität, sagte Reinhard de Vries, Geschäftsführer Technik und Logistik Volkswagen Sachsen. Er hofft, dass andere Unternehmen dem Beispiel von VW folgen und die Landesregierung ihre Zusagen im Koalitionsvertrag umsetzt.

Ladesäulen werden aber ebenfalls auf den öffentlichen Parkplätzen in der Stadt erwartet. Die ZEV bietet gegenwärtig 17 Ladepunkte an sieben Orten an. Für nächstes Frühjahr sind konkret vier neue Ladesäulen angekündigt worden: am Alten Gasometer, am Baikalcenter, am Westsachsenstadion und an der Lessingstraße. Über das Projekt E-Com will die Stadt in den kommenden beiden Jahren 108 Ladepunkte in Auftrag geben.    

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Carsten Krebs, VW-Sachsen-Sprecher