Mehr Unterstützung für Crystal-Süchtige
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Der Präsident der Diakonie, Ulrich Lilie, hat wegen des wachsenden Crystal-Konsums in Sachsen mehr Hilfe für Süchtige gefordert. Den Abhängigen müsste auch nach einer Therapie geholfen werden. Die meist jungen Menschen brauchen Perspektiven nach dem Besuch einer Klinik in Weinböhla, sagte Lilie. Ansonsten würden sie schnell wieder zu der gefährlichen Droge Crystal greifen. In Sachsen werde aber nach einer Therapie die Rückkehr in Ausbildung, Beruf und ein stabiles Privatleben nicht unterstützt. Eine Therapie koste 20.000 Euro. Lilie ist sich sicher: Wenn man nicht für Nachhaltigkeit sorgt, ist das Geld versenkt.