Meineids-Ermittlungen gegen AfD-Chefin Frauke Petry eingestellt
AfD-Chefin Frauke Petry wird sich wegen Aussagen im sächsicshen Landtag nicht vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen Verdachts des Meineides und uneidlicher Falschaussage eingestellt, teilte ein Behördensprecher mit. Dabei ging es um Aussagen Petry im November vergangenen Jahres vor dem Wahlprüfungsausschuss. Dieser sei allerdings ein Gremium, das keine Eide im Sinne des Strafgesetzbuches abnehmen kann, hieß es.Widersprüche in den Aussagen von Parteichefin Frauke Petry und dem früheren Vorstandsmitglied Carsten Hütter klären. Gegen Petry war Strafanzeige wegen Meineids erstattet worden. Hintergrund ist ein Einspruch des früheren Bautzener Kreischefs der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland, Arvid Samtleben, gegen die Landtagswahl vom 31. August 2014. Er hatte ursprünglich einen Listenplatz bei seiner Partei, war dann aber wieder gestrichen worden.Die Anzeige gegen Petry hatte der Linken-Abgeordnete André Schollbach gestellt. Es ging um Widersprüche in den Aussagen von Parteichefin Frauke Petry und dem früheren Vorstandsmitglied Carsten Hütter. Hintergrund war der Einspruch des früheren Bautzener Kreischefs der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland, Arvid Samtleben, gegen die Landtagswahl vom 31. August 2014. Er hatte ursprünglich einen Listenplatz bei seiner Partei, war dann aber wieder gestrichen worden.