Messerstecher-Prozess deckt Versäumnisse der Polizei auf
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Im Prozess um die tödliche Messerattacke von Chemnitz sind Versäumnisse der Polizei ans Licht gekommen. So wurde nach der Festnahme des Angeklagten im Bericht nicht erwähnt, dass dieser Blut an den Händen hatte. Es sei vergessen worden, sagte einer der Beamten vor Gericht. Der Syrer war nach der Flucht vom Tatort unweit der Polizeidirektion festgenommen worden. Dabei hatte er nach Aussage der Polizisten Blut an den Händen, der Oberbekleidung und der Hose gehabt. Der Angeklagte soll gemeinsam mit einem flüchtigen Iraker einen Deutschen erstochen haben.